„Neue Wege, Strategien, Geschäfts- und Kommunikationsmodelle für Biokunststoffe als Baustein einer Nachhaltigen Wirtschaft“ (BiNa)

Aktuelles

Expertengespräch zu BiNa-Handlungsempfehlungen zur Ökobilanzierung von biobasierten Kunststoffen, 6.Dezember 2017

Am Mittwoch, den 6.Dezember kamen an der Hochschule Hannover Ökobilanzierer_Innen verschiedener Sparten zusammen, um über die Handlungsempfehlungen zur Ökobilanzierung von biobasierten Kunststoffen von BiNa zu diskutieren.

Das Gespräch diente zur ersten Vorstellung und Diskussion der Empfehlungen mit Projektexternen. Die sehr konstruktive Diskussion und wertvollen Anmerkungen fließen in die Optimierung der Empfehlungen mit ein, bevor das Dokument für eine weitere Konsultation online gestellt wird.

Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei allen anwesenden für die konstruktive Kritik!

Aktueller Arbeitsbericht aus den BiNa-Teilprojekten 3 „Öffentliche Wahrnehmung und Kommunikation“ und 4 „Information und Verbraucher“ zur Bevölkerungsrepräsentativen Online-Befragung in Deutschland zu Biokunststoffen

Die BiNa-Forscher aus dem Teilprojekt 3 (Leitung: Prof. Dr. Wiebke Möhring) & Teilprojekt 4 (Leitung: Prof. Dr. Klaus Menrad) stellen im aktuellen Arbeitsbericht Oktober 2017 Ergebnisse aus der in BiNa bis dato umfangreichsten Befragung der deutschen Bevölkerung ab 16 Jahren zum Thema Biokunststoffe vor.

In dem Bericht werden ausgewählte Ergebnisse der deskriptiven Auswertung dargestellt. Die in diesem Arbeitsbericht dargestellten Ergebnisse bilden eine umfassende Bestandsaufnahme der aktuellen Wahrnehmung von Biokunststoffen in der Bevölkerung. Diese Ist-Analyse dient im weiteren Projektverlauf als Grundlage für die Identifikation von kommunikativen Treibern und Hemmnissen bei der Etablierung von Biokunststoffen am deutschen Markt. An den Hochschulen Hannover/TU Dortmund und Weihenstephan-Triesdorf werden auf dieser Basis kommunikative Handlungsempfehlungen erarbeitet, eine umfassende Darstellung wird nach Projektende im April 2018 in schriftlicher Form vorliegen.

 Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

 Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Florian Klein: f.klein(at)wz-straubing.de

Julia-Maria Blesin: julia-maria.blesin(at)hochschule-hannover.de

BioCannDo Webinar informiert zu biobasierten Kunststoffen, 19. Oktober 2017

Um die Öffentlichkeit zur Bioökonomie und biobasierten Produkten auf wissenschaftlich fundierte und dennoch verständliche Art zu informieren, finden im Rahmen des BioCannDo-Projektes (Bioeconomy Awareness and Discourse Project) zweimal jährlich Webinare zu unterschiedlichen Themenbereichen statt.

Am 19. Oktober stellten Julia-Maria Blesin und Florian Klein im 2. BioCannDo-Webinar ihre Ergebnisse aus BiNa zur Verbraucherwahrnehmung von biobasierten Kunststoffen und Herausforderungen bei der Kommunikation vor und beantworteten die Fragen der Teilnehmer.

Die Präsentation kann hier eingesehen werden. Eine Dokumentation aller Fragen und Antworten finden Sie hier.

Eine vollständige Aufzeichnung des Webinars findet sich hier

Weitere Informationen über BioCannDo finden Sie unter www.AllThings.Bio

 

BiNa-Vorstellung bei Mittagsgespräch zum Thema "Konsum und Ernährung"

Am 29. September 2017 fand in Berlin eines von drei Mittagsgesprächen aus dem Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens zum Thema Konsum und Ernährung statt. Die Mittagsgespräche wurden von der zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende zu den Themen Mobilität, Konsum und Ernährung und Gemeinwohlökonomie ausgerichtet, um Befunde zu Transformationspfade und Hemmnisse aus NaWi-Projekten zu diskutieren und reflektieren.

BiNa war mit einem Vortrag zu „Nachhaltigkeit durch Biokunststoffe“ vertreten.

Ein Dokumentation des Gesprächs und weitere Informationen finden Sie unter www.forschungswende.de

Report zur Vebrauchersicht auf Biokunststoffe

Im Rahmen des Forums Kunststoffgeschichte „Plastics Heritage“ (27.-29. Oktober 2016, Berlin) zeigten im vergangenen Jahr Miriam Jaspersen (Forschernachwuchsgruppe) und Julia-Maria Blesin (BiNa Teilprojekt III, beides Projekte an der Hochschule Hannover) kommunikative Herausforderungen für die strategische Kommunikation über Biokunststoffe auf. Diese wurden abgeleitet aus den Ergebnissen von neun Gruppendiskussionen und spiegeln die aktuelle Verbraucherwahrnehmung von Biokunststoffen wieder. 

In der dritten Ausgabe des e-plastory Journal of Plastics History kann hier ein zusammenfassender Report auf Englisch eingesehen und heruntergeladen werden. 

Teilnahme an der Ökobilanzwerkstatt , 25.September 2017 in Braunschweig

BiNa war am 25. September mit einem Vortrag zu „Bioplastics and Circular Economy“ bei der Ökobilanzwerkstatt.

Über 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum haben sich vom 25. – 27. September 2017 am Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) zusammengefunden, um gemeinsam über aktuelle Forschungsthemen rund um die Ökobilanzierung zu diskutieren. Im Vordergrund standen dieses Jahr die Weiterentwicklung und Bewertung der Kreislaufwirtschaft, die Bewertung von Nachhaltigkeit und Fallbeispiele aus relevanten Branchen wie der Energieerzeugung und der Elektromobilität.

Weitere Informationen unter www.oekobilanzwerkstatt.tu-darmstadt.de

 

Biokunststoffdialog - Austausch zwischen NGOs, Industrie und Wissenschaft zu Chancen und Risiken von Biokunststoffen, 21. September in Berlin

In Berlin kamen am 21. September Vertreter von Industrie, Branchenverbänden, Hochschulen und NGOs zusammen, um in einen Dialog über Chancen und Risiken von Biokunststoffen einzutreten. Die 24 Teilnehmer des dritten Workshops im Rahmen des BiNa-Forschungsprojekts diskutierten angeregt über die komplexe Thematik.

Im Rahmen des Keynotevortrags von Meadhbh Bolger von Friends oft the Earth Europe auf Basis eines gemeinsamen Positionspapiers verschiedener Nichtregierungsorganisationen zu Biokunststoffen in der Kreislaufwirtschaft fand eine intensive Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Sicht- und Herangehensweisen zwischen den einzelnen Lagern statt.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung gab das BiNa-Team den Teilnehmern zudem die Möglichkeit, ihre Fragen zu den bisher im Projekt erarbeiteten Ergebnissen zu stellen und gleichzeitig die gemeinsam geführte Debatte zu erweitern. Es wurden dabei insbesondere Fragen zu Kontroversen bezüglich der bestehenden Methodik der Nachhaltigkeitsbewertung bei Ausweitung auf soziale Nachhaltigkeitsindikatoren diskutiert und wie deren Ergebnisse sinnvoll für Endverbraucher aufbereitet sowie kommuniziert werden können.

Alle Teilnehmer aus den unterschiedlichen Bereichen erarbeiteten gemeinsam mit dem Projektteam die aus ihrer Sicht weiter zu verfolgenden Schritte und gaben dem Projektteam ihre Diskussionspunkte für einen Anfang 2018 geplanten Austausch mit Vertretern der politischen Ebene mit.

Auf Anfrage stellen wir Ihnen die Workshopdokumentation gerne zur Verfügung.

 

Life Cycle Management Conference (LCM) 2017, Luxemburg

Am 3.-6. September 2017 fand in Luxemburg einer der bedeutendsten Konferenzen im Bereich der lebenszyklusbasierten Nachhaltigkeitsbewertung und Kreislaufwirtschaft, die LCM statt. Die Konferenz findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten statt und vereint Wissenschaftler, Industrie und öffentlichen Einrichtungen, die in dem Bereich tätig sind.

BiNa war mit einem Vortrag zu „The sustainability of bio-based plastics -quantifying environmental and socio-economic aspects of a computer mouse for a circular economy” dabei.

Weitere Informationen unter www.lcm-conferences.org

Bundesumweltministerin Hendricks besucht BiNa-Partner BeoPlast in Langenfeld

Bundesumweltministerin Dr. Hendricks war beim BiNa Projektpartner BeoPlast in Langenfeld zu Besuch, um sich ein Bild über die Entwicklung in der Praxis verschaffen. Das Unternehmen produziert seit Jahren klimaneutral Kunststoffbauteile, insbesondere für Autohersteller. BeoPlast ist aber auch aus weiteren Gründen Wegbereiter für zukunftsfähigen Kunststoff: produziert werden Produkte aus nachwachsendem Rohstoffen mit gleichzeitiger Recyclingfähigkeit.

Anlässlich des Besuchs der Bundesministerin wird Theo Besgen, Gründer und Geschäftsführer des mittelständigen Unternehmens, eine neues Projekt zwischen BeoPlast, der Hochschule Hannover und dem Träger, dem Forschungszentrum Jülich wo biobasierter Rohstoff in Verbindung mit wieder­verwertetem Bio-Kaffeesatz zur Serienreife entwickelt wird. Natürliches Einsatzgebiet wäre dafür z. B. der Coffee-to-go-Markt – nur ohne Müll.

Mit diesem Impuls soll ein Kreislauf-Projekt mit hundertprozentiger Wiederverwertung als Best-Practice klimaneutral realisiert werden. Selbstverständlich ist das auch im Automobil-markt möglich – wenn das dortige Management sich endlich für echte Nachhaltigkeit öffnet.

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks wurde von der Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese begleitet.

Vom B.A.U.M., Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management, wurden von Projektmanager Philip Mathies Informationen zum Forschungsprojekt „BiNA“ (Biokunststoffe Nachhaltig) vorgestellt.

BiNa bearbeitet Herausforderungen und Chancen der Bevölkerungs- und Verbraucherkommunikation über Biokunststoffe - Workshop am 16.02.17 in Hannover mit großer Beteiligung

Biokunststoffe sind ein emotionsgeladenes, komplexes Thema – die strategische Kommunikation über Biokunststoffe bleibt eine Herausforderung. In der Bevölkerung herrscht nach wie vor eine geringe Bekanntheit, wenig Produkterfahrung und ein diffuses Wissen über Biokunststoffe, jedoch auch ein großes Interesse an diesen.

Intensiv wurden die aktuellen Ergebnisse des BiNa Projektes zum „Status Quo der Bevölkerungs- und Verbraucherwahrnehmung von Biokunststoffen“ aus unterschiedlichen Perspektiven verschiedener Stakeholder von Biokunststoffen unter Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen und -experten diskutiert.

"Der Workshop blieb erfreulich ergebnisoffen – das unterstreicht die Notwendigkeit strategischer Überlegungen.“, wie Prof. Dr. Wiebke Möhring in ihren Schlussworten treffend formulierte.

 

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